2014 the good – the bad – the ugly

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Angefangen hat das Jahr mit privaten Turbulenzen. Ich habe sehr viel über mich gelernt und weiß heute mehr denn je, was ich ich will und wer ich bin. Ich habe gelernt mit mir selbst klar zu kommen, in Bonn anzukommen und zu wissen, dass es immer wieder Menschen gibt die einen über viele Jahre begleiten. Dass Freunde da sind wenn man sie am dringendsten braucht.

Ich greife an dieser Stelle die Tradition von Allem Anfang auf und stelle mir selbst ein paar Fragen über das vergangene Jahr.

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Foodie

Die letzten Wochen standen mal wieder unter dem Motto „Essen und Kunst“. Also alles was mir Spaß macht. Alles begann mit der Buchvorstellung „Auf die Hand“ von Stevan Paul im Marien-Eck in Köln. Eine Streetfoodparty ganz nach meinem Geschmack: mit Rezepten aus Stevans neuem Buch, guter Musik und einem großen Teil der Foodblogger-Szene aus der Umgebung. Ein rundum toller Abend mit dem Kölner Craft Beer „hust“ – ich habe das Altbier probiert und war begeistert!

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Probier mal was neues

 

Eine meiner lieblings inspirations Webseiten zum Thema Essen und Kochen ist Chefsteps. Warum ich die Seite so mag? Es hat nicht unbedingt etas mit den Rezepten oder Techniken zu tun, sondern viel mehr mit der Ästhetik und die Art wie Geschichten rund um das Thema kochen dort erzählt werden.

Ich hatte heute auch eine längere E-Mail Konversation zum Thema Arbeiten und Methoden. Eine Analogie: „Beim Gitarre spielen musst du erst einmal die Grundregeln beherrschen, um später improvisieren zu können“. Die andere Analogie kam aus der Kochwelt: „Du wirst nie besser kochen können, wenn du dich nicht von dem Rezept entfernst.“ Um ein Rezept oder von mir aus auch ein Musikstück abändern zu können, muss ich für beides erst einmal die Technik beherrschen. Oder man vereinfacht die Aufgabe und macht so eine simplere Version des ganzen.

Doch wie bringt man diese beiden Ansätze in die Arbeitswelt? Kann man die beiden Ansätze überhaupt vergleichen? In einer Idealen Situation gibt es immer Räume wo man sich von der vorgelebten Methode entfernen muss, allein schon um aus der Komfortzone heraus zutreten und neuen spannende Wege zu entdecken.

Das Fazits aus den Video von Chefsteps für mich ist, probier etwas neues aus und Du wirst dabei unglaubliche viel lernen, durch deine Erfolge, aber noch mehr durch deine Misserfolge.

 

Neue Webseite – Yeah

Nach langem überlegen habe ich es einfach getan. Das Konzept zwei Webseiten, also herrbrendel und küchengerüchte, gleichzeitig mit Leben zu füllen war zeitlich gar nicht mehr machbar. »küchengerüchte« ist jetzt ein eigenes Projekt und die wichtigsten Blogbeiträge sind mit umgezogen. Die beiden Tumblr sind immer noch online und ich denke nicht das ich sie bald abschalten werde, sondern als Archiv online lasse. Die Ganze Webseite ist so auch noch nicht fertig, aber wann sind das Webseiten schon?

Proof of Concept

 

Tortelinni
frische Tortelinni

Das ich eine kleine Schwäche für selbst gemachte Nudeln habe, dürfte vielen von euch langsam bekannt sein. Zurzeit trainiere ganz fleißig für meinen Gang in London und da ich nicht irgendeine Nudel auftischen möchte, habe am Wochenende ein für mich neues Konzept ausprobiert.

Die Sauce ist nun in der Nudel! Das Ergebnis ist fantastisch, überrauschend und hat mich persönlich überzeugt. In dem Moment wo man auf die Nudel beißt, fließt einen die Sauce in dem Mund und es erfolgt eine Geschmacksexplosion.

Wie habe ich das gemacht? Mit Gelatine, die Sauce wird nach dem Kochen mit Gelatine angedickt und dann kalt und fest in die Nudel eingelegt. Während des kochens wird auch die gelierte Sauce wieder warm und somit auch wieder flüssig.

Voila und Bon Apetito 🙂

U. Das Restaurant – Gedanken und Bilder

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Wir hatten uns viel vorgenommen, wir wollten kochen, ein Tag lang ein Restaurant eröffnen, doch dann kam alles anders als geplant.

Ich gehörte lange Zeit zu den Menschen die immer Ihr essen fotografieren, doch irgend wie ist es auch unhöflich und es hat eine Form angenommen die sicherlich noch zu den ein oder anderen Tischdiskussion führen wird. Ich wollte den gestrigen Abend einfach so genießen, mit guten Gesprächen, Essen und Wein. Dann kam der Gruß aus der Küche und dieses kleine Kunstwerk auf einem Löffel, konnte ich nicht einfach so schlucken. Es wollte dokumentiert werden!

Ich denke, die Bilder sprechen für sich, in einer super lockeren Atmosphäre, gutes Ambiente und dann solche Teller! Geschmacklich toll, besonders der Schweinebauch und Octopus! Ein Seufzer der Glückseligkeit und einen herzlichen Gruß an meine beiden Begleiter Thomas & Björn, Danke für den tollen Abend im U. Restaurant!

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Letterpress Video

Schaut es euch an und hört gut hin, ist es nicht total faszinierend was dieser alte Tiegel für einen Lärm macht? Zum Glück hatte ich bei der Druckabnahme meine Kamera dabei und konnte ein paar Aufnahmen machen. Über die Karten, die dabei entstanden sind, habe ich letztens schon geschrieben und ich bin sehr gespannt was wir bei der webfactory noch alles drucken lassen werden. Die Zusammenarbeit mit Julian von der Press Boutique ist jetzt schon super spannend und ich freu mich auf weitere Projekte.

Das OX

Das Ox liegt in einem kleinen verschlafen Dorf, mitten in der Rhön. Es ist ein Familienbetrieb, zu dem neben einem Hotel, auch eine Metzgerei, Biergarten und Restaurant gehören. An dem Restaurant angeschlossen ist ein kleines Séparée mit nur wenigen Stühlen – Das Ox

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webfactory Avatare

Vor ein paar Monaten habe ich schon mal kurz über den Designprozess der neuen webfactory Avatare geblogged. Es hat ziemliche lange gedauert bis wir endlich die neuen Avatare, die wir zum Beispiel bei dem Kochrotationssystem benutzen, um den Koch des Tages zu bestimmen. Was ich wieder mal  in dem Prozess gelernt habe, dass es in einem Team immer schneller geht. Ich brauch das Feedback oder auch gerne den Sparringspartner der das Design weiterführt. In diesem Fall hat mir Stefan, unser neuer Designer, sehr geholfen.