Breadexchange

Brot

Ich habe Wein gegen Brot getauscht, uns zwar nicht mit irgendwem, sondern mit Malin Elmlid. Ich habe schon mal über sie berichtet, aber noch nie kennen lernen dürfen. Vor zwei Tagen war es dann endlich soweit, Malin ist mal wieder in Düsseldorf und hat Brot zum tauschen dabei.

Auf dem Weg zur Arbeit, noch ziemlich schlaftrunken, lese ich den Tweet und freue mich riesig über die Chance, endlich mal ein Brot von Malin probieren zu können. Schnell schreibe ich ihr ein Mail mit meinem Tauschangebot und warte darauf hin den ganzen Tag gespannt auf ihre Antwort. Und wirklich, abends kommt ihre Antwort, sie will mit mir tauschen. Schnell ist ein Tauschplatz gefunden, denn wir arbeiten zufällig auf der selben Straße.

Wir habe beide leider nur kurz Zeit zum Reden und tauschen uns kurz aus. Das tolle an Malins Brot ist, dass wirklich jeder Bestandteil seine Geschichte hat. Das Mehl kommt aus Kanada und wurde in München gemahlen. Die Gojibeeren stammen aus China, sind Bio und stammen aus einem früheren Tauschgeschäft. Der Salbei wächst auf Malins Balkon in Berlin. Es ist wirklich genial, nicht nur die Geschichte wie das Brot in meine Hände gelangt ist, sondern auch auch die Geschichte die das Brot selbst erzählt, ist etwas ganz besonderes.

Zuhause angekommen mache ich eine schnelle Brokkolisuppe und schneide Malins Brot auf. Sofort wird mir klar das ich noch viel lernen muss, rund um Brot backen. Die Kruste ist genau richtig, auch wenn sie auf den Ersten Blick fast zu dunkel aussieht. Die Krume hat tollen Blasen und ist nicht zu trocken, einfach genau wie ich es mag. Zum guten Schluss der Duft und der Geschmack, einfach super lecker, genau so muss es riechen und schmecken, aber ich kann ja viel erzählen wenn der Tag lang ist, am besten ihr probiert es selbst mal aus!

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