Summer of Supper

Markus Brendel kocht

Es wird heiß diesen Sommer! Ganz bestimmt sogar in der Küche vom Marien-Eck in Köln, dort findet als Nachfolge zum Supperclub Summit vor zwei Jahren, der Summer of Supper statt. Auch dieses mal werde ich mit dabei sein können und zwar als Souschef des Magic Garden Supper Clubs.

Behind the Sciences

Wie mache ich einen Supper Club? Diese Frage habe ich ja schon in meinem Diplom beantwortet, aber das liegt drei Jahre zurück. Würde ich heute etwas anders machen? Ich habe die letzten Jahre immer wieder beim Magic Garden Supper Club mitgekocht, aber nie mehr selbst einen veranstaltet. Die Organisation und die Vorbereitung sind einfach nicht neben einem Agenturjob zu schaffen. Aber dieses mal wird es auch ein bisschen anders werden. Schließlich ist es nicht nur der Magic Garden Supper Club, sondern featuring Herr Brendel, ich. Und es ist zugegebenermaßen, auch eine bisschen einfacher, das Marien-Eck ist wie dafür gemacht, die Küche ist toll ausgestattet, genügend Geschirr ist da, Personal wird gestellt, die Buchung und Finanzierung wird übernommen. Also alles nur halb so schwer, naja… fast. Ich freue mich sehr im Marien-Eck zu kochen, denn es ist eine offene Küche, man steht nicht alleine in seiner Kammer und bekommt nichts von den Gästen mit, sondern ist immer mit dabei. Die Reaktionen der Gäste sind mir sehr wichtig, sie sind mein Lohn, mein Applaus für den Abend.

Also was ist in den letzten Wochen geschehen? Erst einmal haben wir, also Thomas und ich, einfachja gesagt. Danach gingen ein paar Wochen ins Land und die Deadline rückte immer näher wo wir unsere Profile, Menüs und Preise nennen mussten. An einem Abend, mit viel Wein und gutem Essen, entstand dann die erste Idee für das Menü. Es sollte ja auch noch etwas spannend bleiben und so bauten wir um unsere Ideen noch den ein oder anderen Platzhalter ein. Nicht nur um es spannend zu halten, sondern auch, weil wir noch gar nicht wissen können und wollen, was es zu dieser Zeit auf dem Markt und im Garten gibt.

Was mache ich anders als noch vor ein paar Jahren? Ich arbeite fast komplett digital, Thomas und ich stimmen uns mit Hilfe eines Trelloboards ab, sammeln Aufgaben, Rezepte und Ideen und Teilen sie ein.

Neben der Akquise der Gäste liegt unser Fokus derzeit auf dem sammeln an Aufgaben und Entscheidungen, welcher Wein zu welchem Gang und was nun schlussendlich gekocht wird. Ich versuche die Aufgaben in möglichst kleine Schritte zu unterteilen. So bleibt alles übersichtlich und ich komme auch nicht in Versuchung die Gerichte und Zubereitung komplizierter zu machen als sie nötig sein muss.

Soweit so gut, jetzt seit Ihr wieder an der Reihe, schließlich machen wir uns die Mühe für unsere Gäste, denn ich freue mich riesig auf den Abend mit Euch!

Schreibe einen Kommentar